Spider Solitär
Spider Solitär spielen Sie hier sofort im Browser: kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Download und ohne Werbung. Die Partie oben startet mit zwei Farben, also im mittleren Schwierigkeitsgrad. Ihr Ziel: acht vollständige Folgen vom König bis zum Ass in derselben Farbe bilden. Jede fertige Folge verschwindet vom Spielfeld, nach der achten ist das Spiel gewonnen.
Spider Solitär: die Regeln
Gespielt wird mit 104 Karten, also mit zwei vollständigen Blättern. Die Regeln sind schnell erklärt, die Kunst liegt im Sortieren. Bei uns gilt Folgendes.
Der Aufbau
Zu Beginn liegen 54 Karten auf zehn Reihen. Die ersten vier Reihen bekommen je sechs Karten, die übrigen sechs Reihen je fünf. Nur die oberste Karte jeder Reihe liegt offen, alle anderen sind verdeckt. Die restlichen 50 Karten bilden den Talon. Sie reichen für genau fünf Austeilrunden mit je zehn Karten.
Karten anlegen
Eine Karte darf auf jede Karte gelegt werden, die genau einen Rang höher ist. Die Farbe spielt dabei keine Rolle: Eine Herz-7 passt auf eine Pik-8 genauso wie auf eine Herz-8. Die Rangfolge lautet König, Dame, Bube, 10, 9 und so weiter bis zum Ass. Auf ein Ass kann nichts gelegt werden, und ein König passt auf keine andere Karte.
„Farbe“ meint beim Spider immer die Kartenfarbe, also Pik, Herz, Kreuz oder Karo. Rot und Schwarz müssen sich nicht abwechseln wie beim klassischen Solitär.
Gruppen verschieben
Mehrere Karten auf einmal dürfen Sie nur bewegen, wenn sie eine absteigende Folge in derselben Farbe bilden, zum Beispiel Pik-9, Pik-8, Pik-7. Die Folge Pik-9, Herz-8, Pik-7 ist zwar korrekt angelegt, lässt sich aber nicht als Ganzes verschieben. Nur die Pik-7 allein wäre dann beweglich. Genau darin liegt der Reiz des Spiels: Anlegen ist leicht, sauber sortieren ist die eigentliche Aufgabe.
Leere Reihen
Wird eine Reihe ganz frei, dürfen Sie jede beliebige Karte oder jede gleichfarbige Folge hineinlegen, nicht nur einen König. Eine leere Reihe ist deshalb der wertvollste Platz auf dem Spielfeld.
Fertige Folgen und Spielende
Wird in einer Reihe eine verdeckte Karte frei, wird sie aufgedeckt. Liegt irgendwo eine vollständige Folge vom König bis zum Ass in einer Farbe, nimmt das Spiel sie automatisch vom Spielfeld. Das schafft Platz und legt oft eine weitere verdeckte Karte frei. Sind alle acht Folgen abgelegt, haben Sie gewonnen.
| Punkt | Regel bei uns |
|---|---|
| Karten | 104 (zwei Blätter) |
| Spielfeld | 10 Reihen: 4 × 6 und 6 × 5 Karten, nur die oberste offen |
| Talon | 50 Karten = 5 Austeilrunden zu je 10 Karten |
| Anlegen | auf eine Karte, die einen Rang höher ist, Farbe egal |
| Mehrere Karten bewegen | nur als absteigende Folge in derselben Farbe |
| Leere Reihe | jede Karte oder gleichfarbige Folge |
| Austeilen | eine Karte auf jede Reihe, nicht solange eine Reihe leer ist |
| Gewonnen | acht Folgen König bis Ass abgelegt |
1, 2 oder 4 Farben: welcher Schwierigkeitsgrad?
Die Zahl der Karten bleibt immer gleich: 104. Es ändert sich nur, wie viele Kartenfarben darunter sind. Von jedem Rang gibt es acht Karten, also acht Siebenen, acht Achten und so weiter. Mit einer Farbe passen alle acht nahtlos zusammen. Mit zwei Farben sind es jeweils vier, mit vier Farben nur noch zwei. Deshalb steigt die Schwierigkeit mit jeder zusätzlichen Farbe deutlich an.
| Stufe | Karten im Spiel | Schwierigkeit | Gut geeignet für |
|---|---|---|---|
| 1 Farbe | 8 Folgen Pik | leicht | Einstieg, entspannte Runden |
| 2 Farben | je 4 Folgen Pik und Herz | mittel | alle, die die Regeln kennen |
| 4 Farben | je 2 Folgen Pik, Herz, Kreuz und Karo | schwer | geübte Spieler mit Geduld |
Wer Spider zum ersten Mal spielt, beginnt am besten mit Spider Solitär mit einer Farbe. Dort lässt sich jede richtig angelegte Folge verschieben, und Sie lernen in Ruhe, wie man Reihen leer spielt. Die Partie oben auf dieser Seite entspricht Spider mit zwei Farben: Pik und Herz sind leicht zu unterscheiden, gemischte Stapel werden aber schon zum Hindernis. Die größte Herausforderung ist Spider Solitär mit vier Farben. Dort gibt es jede einzelne Karte nur zweimal, und gleichfarbige Folgen entstehen viel seltener.
Spider Solitär mit großen Karten
Zehn Reihen nebeneinander brauchen viel Breite. Auf einem Handy oder einem kleinen Laptop werden die Karten dadurch schmal, und Rang und Farbe sind schwerer zu erkennen. Für diesen Fall gibt es Spider Solitär groß: Die Seite öffnet das Spiel direkt in der Kartengröße „Groß“, mit größeren Eckzeichen und engeren Abständen, damit mehr Platz für die Karten selbst bleibt. In den „Einstellungen“ stehen außerdem „Normal“ und „Sehr groß“ zur Wahl, und die Schaltfläche „Vollbild“ nutzt den ganzen Bildschirm.
Wann darf man neue Karten austeilen?
Mit einem Klick auf den Talon teilen Sie aus: Jede der zehn Reihen bekommt eine neue, offene Karte. Das geht fünfmal, dann ist der Talon leer. Sie dürfen jederzeit austeilen, auch wenn noch Züge möglich wären, mit einer Ausnahme.
Bei uns gilt: Solange eine Reihe leer ist, kann nicht ausgeteilt werden. Legen Sie zuerst eine Karte oder eine Folge in die leere Reihe, dann ist der Talon wieder frei.
Das Austeilen ist ein zweischneidiger Moment. Die zehn neuen Karten bringen frisches Material, legen sich aber auch auf Ihre sauber sortierten Folgen. Eine Pik-Folge, die gerade verschiebbar war, ist danach von einer fremden Karte bedeckt. Deshalb lohnt es sich, vorher alles zu erledigen, was noch geht: verdeckte Karten aufdecken, gleichfarbige Folgen zusammenführen und eine leere Reihe mit etwas füllen, das Sie ohnehin loswerden wollten.
Tipps für Spider Solitär
Verdeckte Karten haben Vorrang
Jede verdeckte Karte ist eine Unbekannte. Ziehen Sie Züge vor, die eine Karte aufdecken, auch wenn ein anderer Zug schöner aussieht. Wer früh viele Karten sieht, plant besser.
Eine Reihe leer spielen
Eine leere Reihe verschafft Ihnen Luft wie nichts anderes. Konzentrieren Sie sich auf die Reihe mit den wenigsten verdeckten Karten. Zu Beginn liegen in den ersten vier Reihen je fünf verdeckte Karten, in den übrigen sechs Reihen je vier. Die kürzeren Reihen sind also meist die besseren Kandidaten.
Gleichfarbig anlegen, wann immer es geht
Haben Sie die Wahl zwischen einer Herz-8 und einer Pik-8, um eine Herz-7 abzulegen, nehmen Sie die Herz-8. Gemischte Stapel sind nicht verboten, aber sie lassen sich später nur Karte für Karte auflösen.
Leere Reihen als Zwischenlager nutzen
Mit einer leeren Reihe können Sie auch gemischte Stapel umbauen. Beispiel: Pik-8 und Herz-7 liegen übereinander, und Sie möchten beides auf eine Pik-9 bringen. Legen Sie die Herz-7 in die leere Reihe, die Pik-8 auf die Pik-9 und die Herz-7 wieder auf die Pik-8. Danach ist die Reihe wieder frei für den nächsten Umbau.
Könige mit Bedacht setzen
Ein König kann nur in eine leere Reihe wandern. Liegt er offen über verdeckten Karten, blockiert er diese Reihe, bis eine Reihe frei wird. Nutzen Sie eine frische leere Reihe deshalb gern für einen König, unter dem noch verdeckte Karten warten, oder für eine lange Folge, die mit einem König beginnt.
Rückgängig und Tipp gezielt einsetzen
„Rückgängig“ ist bei uns unbegrenzt und ohne Nachteil. Probieren Sie ruhig einen Weg aus und nehmen Sie ihn zurück, wenn er in eine Sackgasse führt. „Tipp“ markiert einen sinnvollen Zug, ein weiterer Druck zeigt den nächsten. Erscheint „Kein sinnvoller Zug gefunden“, ist meist Zeit zum Austeilen. Allgemeine Denkweisen für alle Patiencen finden Sie in unserer Solitär-Strategie.
Häufige Fehler beim Spider
- Zu früh austeilen. Wer austeilt, solange noch Karten aufzudecken sind, begräbt die eigenen Möglichkeiten unter zehn neuen Karten.
- Die leere Reihe verschenken. Eine einzelne niedrige Karte in eine leere Reihe zu legen, nur weil es geht, kostet oft den wertvollsten Platz der Partie.
- Folgen verdecken. Eine fremde Karte auf eine fast fertige gleichfarbige Folge zu legen, macht diese Folge unbeweglich.
- Nur auf eine Reihe schauen. Oft liegt die passende Karte in einer Reihe, an die man gerade nicht denkt. Ein kurzer Blick über alle zehn Reihen vor jedem Zug hilft.
So bedienen Sie das Spiel
Sie können Karten mit der Maus oder dem Finger ziehen. Einfacher geht es mit einem Tipp oder Klick: Die Karte springt dann automatisch an den besten erlaubten Platz. Ein Doppelklick schickt sie ebenfalls automatisch weiter. Wer lieber selbst entscheidet, stellt in den „Einstellungen“ die Option „Erst auswählen, dann Ziel antippen“ ein. Der erste Tipp wählt die Karte aus und markiert die möglichen Plätze, der zweite legt sie ab.
„Neu“ startet eine neue Verteilung, „Nochmal“ spielt dieselbe Verteilung von vorn. Jede Verteilung hat eine Spielnummer, die in der Adresse steht. So können Sie eine Partie später wiederholen oder den Link weitergeben. Das „Tagesspiel“ gibt allen Spielern jeden Tag dieselbe Verteilung, der Tag richtet sich nach deutscher Zeit. Züge und Zeit werden mitgezählt, die Uhr lässt sich in den „Einstellungen“ ausblenden. Unter „Statistik“ sehen Sie Partien, Siege, Serien, Bestzeit und die wenigsten Züge. Diese Daten bleiben in Ihrem Browser und lassen sich dort auch zurücksetzen.
Eine laufende Partie geht nicht verloren, wenn Sie die Seite neu laden. Das Spiel läuft auf Computer, Tablet und Handy, lässt sich installieren und funktioniert nach dem ersten Besuch auch offline. Oben auf der Seite schalten Sie auf Wunsch den dunklen Modus ein.
Spider, Solitär oder FreeCell?
Spider ist die Patience mit dem längsten Atem: zwei Blätter, zehn Reihen und viel Planung. Wer es schneller mag, spielt das klassische Solitär mit einer Karte vom Talon, bekannt auch als Klondike. Wer lieber alle Karten von Anfang an sieht, ist bei FreeCell mit vier freien Zellen richtig. Dort entscheidet fast nur die Überlegung, kaum das Glück. Einen Überblick über Pyramide, TriPeaks, Golf und Yukon gibt unsere Seite über Patience-Spiele und ihre Varianten.
Häufige Fragen
Wie viele Karten hat Spider Solitär?
Spider Solitär wird mit 104 Karten gespielt, also mit zwei vollständigen Blättern. 54 Karten liegen zu Beginn auf den zehn Reihen, die übrigen 50 bilden den Talon. Er reicht für fünf Austeilrunden mit je zehn Karten.
Was bedeutet 1, 2 oder 4 Farben?
Die Zahl gibt an, wie viele Kartenfarben im Spiel sind. Mit einer Farbe sind alle 104 Karten Pik, mit zwei Farben Pik und Herz, mit vier Farben Pik, Herz, Kreuz und Karo. Je mehr Farben, desto seltener passen Karten zu einer gleichfarbigen Folge zusammen, und desto schwerer wird das Spiel. Sie können die leichte Stufe, die mittlere Stufe oder die schwere Stufe direkt öffnen.
Kann man jedes Spider-Spiel gewinnen?
Darauf gibt es keine Garantie. Wie gut eine Partie ausgeht, hängt von der Verteilung ab und davon, wie klug Sie spielen. Beim Spider prüfen wir die Verteilungen nicht vorab, auch das Tagesspiel ist nicht als lösbar garantiert. Mit „Rückgängig“ können Sie aber beliebig viele Züge zurücknehmen und andere Wege ausprobieren.
Kann ich Spider Solitär ohne Anmeldung spielen?
Ja. Das Spiel startet sofort, ohne Konto, ohne Download und ohne Werbung. Ihre Statistik und die laufende Partie werden nur in Ihrem Browser gespeichert, Cookies setzen wir dafür nicht.
Warum kann ich keine Karten austeilen?
Dafür gibt es zwei mögliche Gründe. Entweder ist mindestens eine Reihe leer – bei uns darf erst ausgeteilt werden, wenn jede Reihe wieder mindestens eine Karte hat. Oder der Talon ist aufgebraucht, weil Sie alle fünf Austeilrunden schon gespielt haben.
Wie viele Züge darf ich zurücknehmen?
So viele Sie möchten. „Rückgängig“ ist unbegrenzt und kostet nichts, es gibt keine Punkte, die dadurch verloren gingen. Gezählt werden nur die Züge und die Zeit.
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