Tri-Peaks-Solitär
Tri-Peaks-Solitär ist eine schnelle Patience mit drei Gipfeln: Sie legen Karten, die genau einen Rang höher oder tiefer sind, auf die Ablage und tragen so die Gipfel ab. Die Partie liegt oben bereit, kostenlos und ohne Anmeldung.
Tri-Peaks-Solitär: die Regeln
Aufbau. 28 Karten bilden drei Gipfel in vier Reihen: drei Karten ganz oben, darunter sechs, dann neun und unten zehn. Nur die zehn Karten der untersten Reihe liegen offen. Die übrigen 18 Karten der Gipfel sind verdeckt und drehen sich um, sobald keine Karte mehr auf ihnen liegt. Von den restlichen 24 Karten liegt eine offen auf der Ablage, 23 bilden den Talon.
Karten ablegen. Sie legen eine freie Karte aus den Gipfeln auf die Ablage, wenn sie genau einen Rang höher oder tiefer ist als die oberste Karte der Ablage. Die Farbe ist egal. Auf eine 7 passen also jede 6 und jede 8.
König und Ass. Bei uns sind König und Ass verbunden. Auf einen König dürfen Sie eine Dame oder ein Ass legen, auf ein Ass eine 2 oder einen König.
Talon. Passt keine freie Karte, drehen Sie die oberste Karte des Talons auf die Ablage. Sie wird die neue Karte, an die Sie anlegen. Der Talon wird nur einmal durchgegangen.
Ziel. Sie gewinnen, wenn alle 28 Karten der drei Gipfel auf der Ablage liegen.
Was passt auf welche Karte?
| Oberste Karte der Ablage | Diese Karten dürfen darauf |
|---|---|
| Ass | König oder 2 |
| 2 | Ass oder 3 |
| 7 | 6 oder 8 |
| 10 | 9 oder Bube |
| Dame | Bube oder König |
| König | Dame oder Ass |
Weil jede Karte zwei Nachbarn hat, darf eine Kette auch die Richtung wechseln. Auf eine 7 folgen zum Beispiel 8, 7, 6 und 5, wenn diese Karten frei liegen. Über den Übergang vom König zum Ass läuft eine Kette auch weiter: Dame, König, Ass, 2.
Tipps für Tri-Peaks-Solitär
Die längste Kette suchen
Bevor Sie eine Karte ablegen, sehen Sie sich alle freien Karten an. Ein Beispiel: Auf der Ablage liegt eine 7, frei sind eine 6, eine 8, eine 9 und eine 10. Legen Sie die 6, geht es danach vielleicht nicht weiter. Legen Sie dagegen 8, 9 und 10, räumen Sie drei Karten mit einer einzigen Talonkarte ab. Je länger die Ketten, desto länger reicht der Talon.
Den Talon schonen
Der Talon ist Ihr einziger Vorrat und wird nur einmal durchgegangen. Ziehen Sie erst dann eine neue Karte, wenn wirklich keine freie Karte mehr passt. Jede Karte, die Sie zu früh ziehen, fehlt Ihnen am Ende.
Verdeckte Karten freilegen
Haben Sie die Wahl zwischen zwei Karten gleichen Rangs, nehmen Sie die, unter der eine verdeckte Karte liegt. Jede aufgedeckte Karte bringt neue Möglichkeiten. Eine Karte, die nichts freigibt, kann warten.
König und Ass als Brücke nutzen
Weil bei uns König und Ass verbunden sind, endet eine Kette nicht am Rand der Rangfolge. Liegt eine Dame auf der Ablage und sind ein König, ein Ass und eine 2 frei, räumen Sie alle drei nacheinander ab. Diese Übergänge übersieht man leicht, weil man gewohnt ist, beim König aufzuhören.
Ausprobieren mit Rückgängig
„Rückgängig“ nimmt beliebig viele Züge zurück, ohne Strafe. So können Sie zwei mögliche Ketten nacheinander testen. Wenn Sie nicht weiterwissen, zeigt „Tipp“ einen sinnvollen Zug.
Häufige Fehler
- Zu früh vom Talon ziehen. Oft passt noch eine Karte, die man übersehen hat, etwa ein Ass auf einem König.
- Auf die Farbe achten. Bei Tri-Peaks zählt nur der Rang. Rot auf Rot ist ebenso erlaubt wie Schwarz auf Rot.
- Nur in eine Richtung denken. Eine Kette darf auf- und absteigen. Wer nur aufwärts zählt, verschenkt Züge.
Verwandte Patiencen
Tri-Peaks ist eng mit Golf Solitär, der Patience mit sieben offenen Reihen, verwandt. Dort liegen alle Karten offen, die Regeln sind aber strenger. Wer lieber rechnet, probiert Pyramide Solitär mit Paaren aus 13.
Alle Varianten mit einem Vergleich von Schwierigkeit und Dauer finden Sie im Überblick über alle Patiencen. Und für eine längere Partie wartet das klassische Solitär mit Talon und sieben Reihen.
Häufige Fragen
Wie spielt man Tri-Peaks-Solitär?
Sie legen freie Karten aus den drei Gipfeln auf die Ablage, wenn sie genau einen Rang höher oder tiefer sind als die oberste Ablagekarte. Die Farbe spielt keine Rolle. Geht nichts mehr, drehen Sie die nächste Karte vom Talon auf die Ablage. Sie gewinnen, wenn alle 28 Karten der Gipfel auf der Ablage liegen.
Darf man bei Tri-Peaks ein Ass auf einen König legen?
Bei uns ja. König und Ass folgen aufeinander, in beide Richtungen: Auf einen König darf ein Ass oder eine Dame, auf ein Ass ein König oder eine 2. Manche andere Seiten erlauben diesen Übergang nicht.
Wie oft darf man den Talon durchgehen?
Nur einmal. Der Talon enthält 23 Karten. Ist er leer und liegt keine passende Karte mehr frei, ist die Partie vorbei.
Was ist der Unterschied zwischen Tri-Peaks und Golf?
Beide Patiencen legen Karten einen Rang höher oder tiefer auf eine Ablage. Bei Golf liegen alle Karten offen in sieben Reihen, König und Ass sind nicht verbunden, und auf einen König darf nichts gelegt werden. Bei Tri-Peaks sind die meisten Karten zunächst verdeckt, dafür ist der Übergang zwischen König und Ass erlaubt.
Werden verdeckte Karten automatisch aufgedeckt?
Ja. Sobald keine Karte mehr auf einer verdeckten Karte liegt, dreht sie sich um und kann gespielt werden.
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