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Crescent Solitär

Crescent Solitär, die Halbmond-Patience, wird mit zwei Kartenspielen gespielt. 16 Stapel liegen im Bogen, und die Zielstapel wachsen in beide Richtungen: vom Ass aufwärts und vom König abwärts. Die Partie liegt oben bereit, kostenlos und ohne Anmeldung.

Crescent Solitär: die Regeln

Zielstapel: je Farbe ein König (abwärts) und ein Ass (aufwärts)16 Stapel zu je 6 Karten, oberste offen
Der Aufbau: oben je Farbe ein König und ein Ass, darunter 16 Stapel zu je sechs Karten.

Die Regeln von Crescent werden nicht überall gleich beschrieben. Wir folgen der verbreiteten Fassung, die hier vollständig steht.

Aufbau. Aus zwei Kartenspielen nehmen Sie von jeder Farbe ein Ass und einen König heraus. Die vier Könige bilden die oberen Zielstapel, die vier Asse die anderen. Die übrigen 96 Karten werden auf 16 Stapel zu je sechs Karten verteilt; nur die oberste Karte jedes Stapels liegt offen. Bei uns liegen die Stapel in zwei Bögen untereinander, damit sie auch auf dem Handy Platz haben.

Zielstapel. Auf das Ass legen Sie die 2, 3 und so weiter bis zum König, auf den König die Dame, den Buben und so weiter bis zum Ass, immer in derselben Farbe. Am Ende liegen auf jedem Zielstapel 13 Karten.

Anlegen. Nur die oberste Karte eines Stapels ist spielbar. Sie dürfen sie auf die oberste Karte eines anderen Stapels legen, wenn beide dieselbe Farbe haben und die Ränge benachbart sind, auf- oder abwärts. Die Folge geht um die Ecke: Ein König passt auf ein Ass und ein Ass auf einen König.

Leere Stapel. Ein leerer Stapel bleibt leer; dort darf keine Karte hin.

Umlauf. Dreimal pro Partie dürfen Sie in allen Stapeln die unterste Karte nach oben holen, ohne die Reihenfolge der übrigen Karten zu ändern. Tippen Sie dazu auf den Platz unter den Stapeln; die Zahl darauf zeigt die verbleibenden Umläufe.

Zwischen den Zielstapeln. Liegen die obersten Karten der beiden Zielstapel einer Farbe in Folge, etwa Kreuz 5 auf dem Ass-Stapel und Kreuz 6 auf dem König-Stapel, dürfen Karten von einem zum anderen wechseln. Die Grundkarten, also Ass und König, bleiben immer liegen.

Ziel. Sie gewinnen, wenn alle 104 Karten auf den acht Zielstapeln liegen.

Ein Beispiel

Oben auf einem Stapel liegt Herz 7, oben auf einem anderen Herz 8. Sie dürfen die 7 auf die 8 legen oder die 8 auf die 7: Beides ist erlaubt, weil nur dieselbe Farbe und der Abstand von einem Rang zählen. Liegt auf dem Herz-Ass-Stapel bereits die 6, gehört die Herz 7 besser gleich dorthin. Unter jeder weggenommenen Karte wird die nächste aufgedeckt.

Crescent und Doppel-Solitär im Vergleich

Doppel-SolitärCrescent
Karten104104
Zielstapel8, alle vom Ass aufwärts8: vier vom Ass aufwärts, vier vom König abwärts
Anlegenabsteigend, Farben wechselngleiche Farbe, auf- oder abwärts
Spielbare Kartengeordnete Folgen in den Reihennur die oberste Karte jedes Stapels
Talon59 Karten, beliebig oftkeiner, dafür drei Umläufe
Leere Plätzefür einen Königbleiben leer

Tipps für Crescent Solitär

Zuerst die Zielstapel bedienen

Jede Karte, die auf einen Zielstapel passt, schafft Platz und deckt eine neue Karte auf. Weil es für jede Farbe einen aufsteigenden und einen absteigenden Stapel gibt, passt fast immer irgendeine Karte. Prüfen Sie nach jedem Zug, ob eine der 16 obersten Karten abgelegt werden kann.

Karten nicht vergraben

Wenn Sie eine Karte auf einen anderen Stapel legen, deckt sie dessen oberste Karte zu. Liegt darunter eine Karte, die bald auf einen Zielstapel gehört, schaden Sie sich selbst. Legen Sie Karten lieber auf Stapel, deren oberste Karte Sie in nächster Zeit nicht brauchen.

Umläufe aufsparen

Ein Umlauf bringt in jedem Stapel eine neue Karte nach oben, verändert aber alles auf einmal. Nutzen Sie zuerst alle Züge, die ohne Umlauf möglich sind. Erst wenn nichts mehr geht, ist der nächste Umlauf an der Reihe.

Die Zielstapel ausgleichen

Wächst der Ass-Stapel einer Farbe schnell und der König-Stapel kaum, wartet die Mitte der Farbe lange. Wenn sich beide Stapel begegnen, dürfen Karten hinüberwechseln. So können Sie eine Karte, die auf dem einen Stapel fehlt, vom anderen holen.

„Rückgängig“ nimmt beliebig viele Züge zurück, auch einen Umlauf. So können Sie ausprobieren, ob ein Umlauf jetzt schon sinnvoll ist.

Verwandte Patiencen

Eine Patience mit ebenfalls 104 Karten, aber klassischen Klondike-Regeln, ist das Doppel-Solitär. Wer Folgen in derselben Farbe mag, spielt Spider Solitär, bei dem ganze Folgen vom König bis zum Ass abgeräumt werden.

Einen Vergleich aller Varianten nach Schwierigkeit und Dauer finden Sie auf der Seite Patiencen im Überblick.

Häufige Fragen

Wie spielt man Crescent Solitär?

Zwei Kartenspiele, 16 Stapel zu je sechs Karten. Von jeder Farbe liegen ein Ass und ein König schon auf den Zielstapeln. Die oberste Karte jedes Stapels darf in derselben Farbe auf eine Karte gelegt werden, die einen Rang höher oder tiefer ist, oder auf einen passenden Zielstapel. Ziel ist, alle 104 Karten auf die acht Zielstapel zu bringen.

Was bedeutet Crescent?

Crescent ist das englische Wort für Halbmond. Die 16 Stapel werden traditionell in einem Bogen ausgelegt, der an einen Halbmond erinnert.

Was ist ein Umlauf?

Bei einem Umlauf wandert in allen Stapeln die unterste Karte nach oben, die Reihenfolge der übrigen Karten bleibt gleich. So kommen neue Karten ins Spiel. Pro Partie haben Sie drei Umläufe; der Platz unter den Stapeln zeigt, wie viele noch übrig sind.

Darf man König auf Ass legen?

In den Stapeln ja: Dort geht die Folge um die Ecke, ein König passt auf ein Ass derselben Farbe und ein Ass auf einen König. Auf den Zielstapeln dagegen endet die Folge beim König beziehungsweise beim Ass.

Was passiert mit leeren Stapeln?

Sie bleiben leer. Anders als bei Klondike oder FreeCell dürfen Sie in eine Lücke keine Karte legen.

Ist jedes Crescent-Spiel lösbar?

Nein. Viel hängt von der Verteilung und vom Glück bei den Umläufen ab. Wir geben für Crescent keine Garantie, dass ein Spiel lösbar ist.

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