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Doppel-Solitär

Doppel-Solitär ist das klassische Solitär mit zwei Kartenspielen: 104 Karten, neun Reihen und acht Zielstapel. Die Regeln kennen Sie vom Klondike, nur ist alles doppelt so groß. Die Partie liegt oben bereit, kostenlos und ohne Anmeldung.

Doppel-Solitär: die Regeln

TalonAblageAcht Zielstapel (Ass bis König)Neun Reihen: 1 bis 9 Karten, oberste offen
Der Aufbau: Talon, Ablage und acht Zielstapel, darunter neun Reihen mit 1 bis 9 Karten.

Für Doppel-Solitär kursieren verschiedene Regeln, vor allem beim Talon: Manche Sammlungen ziehen drei Karten, andere erlauben den Talon nur einmal neu aufzulegen. Wir spielen nach den folgenden Regeln.

Aufbau. Zwei vollständige Kartenspiele werden gemischt. Neun Reihen erhalten 1, 2, 3 und so weiter bis 9 Karten; nur die oberste Karte jeder Reihe liegt offen. Das sind 45 Karten im Spielfeld. Die übrigen 59 Karten bilden den Talon.

Anlegen. In den Reihen legen Sie absteigend und mit wechselnder Farbe an: eine rote 7 auf eine schwarze 8, eine schwarze 6 auf eine rote 7. Eine geordnete Folge dürfen Sie als Ganzes verschieben.

Leere Reihe. Auf eine leere Reihe darf nur ein König, allein oder mit der geordneten Folge, die auf ihm liegt.

Talon. Ein Klick auf den Talon legt eine Karte offen auf die Ablage; die oberste Karte der Ablage ist spielbar. Ist der Talon leer, legen Sie die Ablage neu als Talon auf, so oft Sie möchten.

Zielstapel. Es gibt acht Zielstapel, zwei für jede Farbe. Jeder beginnt mit einem Ass und wird in derselben Farbe bis zum König gefüllt.

Ziel. Sie gewinnen, wenn alle 104 Karten auf den acht Zielstapeln liegen.

Doppel-Solitär und Klondike im Vergleich

KlondikeDoppel-Solitär
Karten52 (ein Spiel)104 (zwei Spiele)
Reihen7, mit 1 bis 7 Karten9, mit 1 bis 9 Karten
Verdeckte Karten im Spielfeld2136
Talon24 Karten59 Karten
Zielstapel48, zwei je Farbe
Anlegen in den Reihenabsteigend, Farben wechselnabsteigend, Farben wechseln
Leere Reihenur ein Könignur ein König

Wer die Solitär-Regeln des Klondike kennt, kann sofort losspielen. Der wichtigste Unterschied ist der Talon: Mit 59 Karten ist er mehr als doppelt so dick, und viele Karten, die Sie brauchen, kommen erst nach einigen Durchgängen zum Vorschein. Eine Partie dauert deshalb deutlich länger als ein normales Solitär.

Tipps für Doppel-Solitär

Die rechten Reihen zuerst

Die neunte Reihe hält acht verdeckte Karten, die achte sieben. Dort liegt der größte Teil des Unbekannten. Züge, die in diesen Reihen eine Karte aufdecken, sind meist wertvoller als Züge in den kurzen Reihen links.

Zwei passende Karten nutzen

Von jeder Karte gibt es zwei Exemplare. Wenn eine rote 9 gesucht wird, kommen vier Karten in Frage: Herz 9 und Karo 9, jeweils zweimal. Bevor Sie eine Reihe umbauen, um Platz zu schaffen, lohnt sich ein Blick, ob die zweite passende Karte schon offen liegt.

Zielstapel nicht zu früh füllen

Asse und Zweien gehören sofort auf die Zielstapel. Mittlere Karten dagegen werden in den Reihen noch gebraucht, um andere Karten anzulegen. Mit acht Zielstapeln ist die Versuchung groß, alles abzulegen; behalten Sie lieber ein paar Ablageplätze in den Reihen.

Leere Reihen für Könige mit Folge

Eine leere Reihe nimmt nur einen König auf. Am meisten bringt sie, wenn der König eine lange Folge trägt und dabei verdeckte Karten freigibt. Ein einzelner König aus dem Talon kann warten.

„Rückgängig“ nimmt beliebig viele Züge zurück, ohne Strafe, und „Tipp“ schlägt den nächsten sinnvollen Zug vor. Bei 104 Karten verliert man leicht den Überblick; beides hilft.

Verwandte Patiencen

Wer gern mit zwei Kartenspielen spielt, findet bei Spider Solitär eine Patience mit 104 Karten und zehn Reihen, bei der Folgen in derselben Farbe abgeräumt werden. Ganz anders funktioniert Crescent: Auch dort liegen 104 Karten aus, doch die Zielstapel wachsen in beide Richtungen.

Einen Vergleich aller Varianten nach Schwierigkeit und Dauer finden Sie auf der Seite Patiencen im Überblick.

Häufige Fragen

Was ist Doppel-Solitär?

Doppel-Solitär ist das klassische Solitär (Klondike) mit zwei Kartenspielen, also 104 Karten. Statt sieben Reihen gibt es neun, statt vier Zielstapeln acht: zwei für jede Farbe.

Wie viele Karten zieht man beim Doppel-Solitär?

Bei uns eine Karte pro Klick, und Sie dürfen den Talon beliebig oft neu auflegen. Andere Sammlungen spielen mit drei Karten oder erlauben nur ein erneutes Auflegen; deshalb nennen wir die Regel ausdrücklich.

Darf ein Ass auf jeden leeren Zielstapel?

Ja. Es gibt acht Zielstapel, je zwei pro Farbe. Jedes Ass eröffnet einen freien Zielstapel, und beide Stapel einer Farbe werden unabhängig voneinander bis zum König gefüllt.

Ist Doppel-Solitär schwerer als normales Solitär?

Es dauert länger: Doppelt so viele Karten wollen abgelegt werden, und die neunte Reihe hält neun Karten, acht davon verdeckt. Dafür gibt es von jeder Karte zwei Exemplare, sodass sich oft eine zweite passende Karte findet.

Ist jedes Spiel lösbar?

Nein, nicht jede Verteilung geht auf. Für das Doppel-Solitär geben wir keine Garantie, dass ein Spiel lösbar ist.

Ist das dasselbe wie Double Solitaire zu zweit?

Nein. Unter „Double Solitaire“ versteht man manchmal ein Spiel für zwei Personen, bei dem jeder mit eigenem Kartenspiel auf gemeinsame Zielstapel legt. Unser Doppel-Solitär ist eine Patience für eine Person.

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